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Dogging – Outdoorsex mit Zaungästen!

6. Mai 2022
Paar beim Freien

Dogging – die ultimative Erklärung!

Die warme Jahreszeit steht vor der Tür und deswögen möchten wir euch eine heiße Beschäftigung im Freien vorstellen: Dogging. Was ist Dogging? Eine Übersetzung wird entweder wird es als „walking the dog“ verstanden oder man meint Outdoorsex mit Zuschauern. Was dahinter steckt, woher es kommt und welche Regeln zu befolgen sind, erfahrt ihr hier.

Worum geht es hier? 

Wir meinen damit nicht „jogging with dog“ sondern eher „to dog someone“. Das bedeutet, dass, sich man Sex auf mehr oder weniger öffentlichen Plätzen haben möchte.Diese halböffentlichen oder öffentlichen Orte können sein:

  • Raststätten
  • Parkplätze
  • Wald
  • Toiletten
  • Parkgaragen
  • Hochstände

Woher kommt Dogging und wie ist es entstanden?

Die Vorliebe zum öffentlichen Sex entwickelte sich Erzählungen nach in den 1970er Jahren. Schnell wurde ein Spaziergang mit dem Hund als Vorwand genommen, bestimmte Orte aufzusuchen, um dem voyeuristische Vergnügen zu frönen.

Ein versehentliches Ertappen wurde damit begründet, dass man ja nur spazieren gehe. Unauffälliges Beobachten aus Büschen oder anderen Verstecken heraus wurde gleichzeitig mit dem Trend, Sex an öffentlichen Orten zu haben fast schon zu einem Fetisch. Schon bald fanden sich Exhibitionisten und Voyeure bei der gemeinsamen Leidenschaft – dem Dogging.

Eine kurze Mitteilung oder ein schneller Forenpost ist leicht geschrieben: Wer, wann und wo sind hierbei die Kerninformationen. Diese Inserate werden von möglichen Partner/innen und Zuseher/innen gelesen.

Wer verabredet sich zum Dogging?

Hier gibt es keine Grenzen. Frauen wie Männer, Paare wie Singles, ganze Gruppen oder Stammtische, aktive oder passive Teilnehmende. Beim Dogging ist erlaubt, was gefällt, Hauptsache alles passiert freiwillig.

Wie verabredet man sich zum Dogging?

Eine/n passende/n Dogging-Partner/in zu finden, ist nicht schwer. Früher waren es Mailing-Listen oder SMS, heute werden Verabredungen online getroffen. Es gibt Internetforen oder andere digitale Netzwerke, die Platz dafür bieten. Interessierte aktive oder passive Menschen verabreden sich hier zu zwanglosen Treffen, oft verlegen ganze Swingerclubs die Aktivitäten in das Freie.

Paar umarmt sich im Freien

Ist Dogging gefährlich?

Frauen, die oft in der Minderheit sind, wurden Einzelberichten sexuell genötigt. Date-Rape-Drogen sind ebenfalls eine Gefahr, ebenso wie die, sich mit einer sexuell übertragbaren Krankheit anzustecken. Und natürlich besteht die Gefahr, angezeigt zu werden.

Kritik am Dogging

Oftmals werden Kondome, Gleitgelbehälter und Ähnliches achtlos in der Natur entsorgt. Weitere Kritikpunkte sind das eventuelle Ansteckungsrisiko und das Risiko von unbeteiligten Personen oder Ordnungshüter ertappt zu werden.

Welche Regeln gibt es beim Dogging?

Einen klar definierten Verhaltenskodex für alle Gelegenheiten und Orte gibt es nicht. Sehr wohl halten sich Dogger aber an unausgesprochen Regeln.

    • Um gravierende und weitreichende Folgen für alle Beteiligten zu vermeiden, werden keine Fotos oder Videos gemacht. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass alle anonym bleiben und die Identiät geschützt wird.
    • Um passive Dogger am Dogging teilnehmen zu lassen, sorgt man für gute Sicht auf das Geschehen. Vorhänge in Wohnungen, Rollos im Campingwagen oder Türen und/oder Autofenster werden so gut wie möglich geöffnet. Das Sehen der sexuellen Aktivitäten erregt die Voyeure, während Exhibitionisten auf diese Art ebenfalls besser auf ihre sexuellen Kosten kommen.
    • Ein kurzes Aufblenden mit den Scheinwerfern oder der Innenbeleuchtung signalisiert Bereitschaft zum Dogging. Dieses Signal bedeutet, dass Voyeure eingeladen sind, näherzukommen.
    • Ein weiteres Signal für Voyeure ist es, die Autotüren offen zu lassen. In diesem Fall wird damit gerechnet, dass man sich dem Geschehen im Auto gerne weiter nähern oder sogar mitmachen darf. Falls allerdings die Türen geschlossen bleiben, begnügt man sich mit dem, was man sieht und das Berühren der Akteure ist nicht erwünscht.
  • Safer Sex ist eine Pflicht beim Dogging mit Fremden. Die ist die einzige Möglichkeit, sich vor übertragbaren Krankheiten zu schützen. Um aktiv Beteiligte zu finden, raten wir dazu, bei Inseraten auf die Wörter AO Sex, Bareback oder Natursex zu achten. Diese Begriffe bedeuten, dass hier ohne Kondom gesexelt wird. AIDS ist inzwischen einigermaßen gut zu behandeln, aber HIV gibt es immer noch, ebenso wie Tripper, Chlamydien, Hepatitis und die ganzen anderen sexuell übertragbaren Krankheiten. Mehr zu diesem Thema findet ihr auf liebesleben.de.

Frau und Mann haben Sex am Straßenrand

Ist Dogging in Deutschland erlaubt?

Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (OWiG)
§ 118 Belästigung der Allgemeinheit
(1) Ordnungswidrig handelt, wer eine grob ungehörige Handlung vornimmt, die geeignet ist, die Allgemeinheit zu belästigen oder zu gefährden und die öffentliche Ordnung zu beeinträchtigen.
(2) Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße geahndet werden, wenn die Handlung nicht nach anderen Vorschriften geahndet werden kann.

https://www.gesetze-im-internet.de/

Sex im Freien zu haben ist nicht strafbar. Aber sobald sich andere Menschen daran stören, ist er eine Erregung öffentlichen Ärgernisses. Manchmal werden sexuelle Handlungen nur als Ordnungswidrigkeit geahndet. Ein Nümmerchen am helllichten Tag mitten auf einem belebten Supermarkt-Parkplatz ist etwas anderes als ein Stelldichein mitten in der Nacht auf einem einsamen Waldweg. Eine Erregung öffentlichen Ärgernisses kann mit Freiheitsstrafen bis zu einem Jahr oder Geldstrafen geahndet werden, bei einer Ordnungswidrigkeit sind Geldbußen bis zu 1000 € vorgesehen.

Anwaltauskunft.de


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