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C wie Corona? Nein! C wie Cybersex!

24. März 2022
Cybersex Frau mit Laptop und vielen Kabeln

Sex zu Zeiten, in denen man sich nicht treffen kann, die Entfernung zu weit ist oder andere Gründe ein persönliches Treffen unmöglich machen? Auf Sex, Lust und Liebe mit dem Partner oder der Partnerin muss nicht verzichtet werden, denn es gibt den Cybersex!

Cybersex zwei Frauen in knapper Bekleidung

Was ist Cybersex?

Cybersex ist ein Hybridwort, es setzt sich aus Cyber und Sex zusammen. Sex muss nicht erklärt werden, den kennt so gut wie jeder.

Doch Cyber? Was soll das sein? Laut Oxford Languages: „cy·ber-, Cyber/ˈsa͜ibɐ̯…/ Wortbildungselement mit der Bedeutung »die von Computern erzeugte virtuelle Scheinwelt betreffend«, z. B. Cyberspace“.

Der ursprüngliche Begriff kommt aus der Wissenschaft: cybernetics: wissenschaftliche Forschungsrichtung, die Systeme verschiedenster Art (z. B. biologische, technische, soziologische Systeme) auf selbsttätige Regelungs- und Steuerungsmechanismen hin untersucht.“ Heute wird das Wort „Cyber“ häufig in Verbindung mit anderen Elementen verwendet. Cyberspace, Cybersicherheit und eben – Cybersex.

Seit wann gibt es Cybersex mit einer anderen Person?

Die Anfänge von Cybersex bestanden aus dem Austausch von erotischen und oder pornografischen Medien wie Bildern oder Computerspielen zur Steigerung der Lust oder um sexuelle Kontakte herzustellen. Ganz ohne Bilder lief und läuft immer noch Sexting ab. Hier werden erotische und pornografische Texte ausgetauscht, manchmal auch mit einer fremden Person. Mit dem Wachstums des Internets wuchsen auch die Möglichkeiten, Cybersex zu haben. Ein Witz besagt nicht umsonst, dass das Internet zu 50% aus Katzenbildern zur anderen Hälfte aus Pornografie besteht.

Oder wie es im Musical Avenue Q so schön heißt: „The Internet is for porn. „

Webseiten mit pornografischem Inhalt werden meistens von einzelnen Usern besucht, um sich bei der Masturbation Anreize zu holen. In Chatrooms werden Fantasien ausgetauscht. Oft entstehen aus diesen Chatrooms Foren und Stammtische, bei denen man sich außerhalb des Internets trifft. Neben dem Internet wurde und wird das Telefon verwendet um gebührenpflichtige Telefonhotlines oder gleichgesinnte Personen anzurufen.

Wie funktioniert Cybersex?

Beim Cybersex werden virtuelle Mittel wie Bilder oder Videos verwendet, um sexuelle Kontakte anzubahnen oder zur sexuellen Befriedigung zu kommen. Dabei kann der Cybersex mit anderen Menschen, aber auch mit virtuellen Realitäten ausgeübt werden. Es gibt vielerlei Plattformen, auf denen man einen Avatar erstellen und mit diesem Sex haben kann. Eine der ersten Plattformen, die Cybersex in annähernd 3D ermöglichte, ist Second Life.

Wie funktioniert Cybersex in Second Life?

Diese virtuelle Plattform wurde 2003 gegründet. Sie bietet eine von den Benutzern selbst gestaltete Welt. Hier können Menschen durch ihre Avatare interagieren, chatten, Sport betreiben, als ein Leben als Drache führen und ihre Fantasien ausleben. Second Life ist keine Plattform explizit für Erwachsene. Die Plattform wird unter anderem dafür verwendet, eine (Fern-)Beziehung zu pflegen, Bilder auszutauschen, sexuellen Anschluss zu finden, Partner zu finden oder ganz einfach nur um zu spielen. Doch es gibt auch Plätze, an denen liebevoll gestaltete Restaurants, Clubs, Sporthallen, Einkaufszentren, Sexclubs und alles mögliche zu finden sind.

Soviel zur Idee von Second Life. Um dort mit den Avataren Sex haben zu können, werden Animationen und animierte Möbel verwendet. Mit diesen Möbeln können sexuelle Aktionen ausgeführt werden. Man platziert Avatare darauf, diese werden durch kleine Programme in den Gegenständen animiert.

Speziell für den Cybersex ausgelegt gibt es in Second Life animierte Sextoys, die per App aus dem richtigen Leben angesteuert werden. Das Besondere an Second Life liegt darin, dass es Sextoys gibt, die im richtigen Leben verfügbar sind. Sie sehen aus wie die Gegenstände in Second Life. Die echten Sextoys werden ebenfalls per App gesteuert. Man kann also, während man in Second Life Sex hat, Einfluss auf den Vibrator oder andere Toys des Gegenübers nehmen. So wird die Illusion von Sex so lebensnah wie möglich gestaltet.

Cybersex Animationen

Der Kurs des in Second Life verwendeten Währung, der Linden Dollar, ist am US-Dollar ausgerichtet und schwankt täglich. Für die Linden Dollar bekommt man interaktive Körperteile. Screenshot von https://marketplace.secondlife.com/ und https://secondlife.com/ 

Cybersex Animationen


Ein Beispiel von jugendfreien Animationen, natürlich gibt es ungezählte Posen und Bewegungen, die nicht jugendfrei sind und für die man in Second Life einen Altersnachweis benötigt.

Hier können sämtliche Fantasien ausgelebt werden, auch solche, die so im realen Leben nicht funktionieren würden.

Cybersex hat sich weiterentwickelt

Diese Sextoys in Second Life gibt es seit ungefähr 10 Jahren, sind also nichts neues mehr. Satisfyer stellt zum Beispiel Vibratoren her, die wie in Second Life per App gesteuert werden. Neu an den Vibratoren von Satisfyern ist die Möglichkeit, sie über Bluetooth aus der Nähe steuern zu können.

Zusätzlich haben sie eine Ambient Sound Funktion, die sie im Takt der Musik vibrieren lässt. Aus einer Bibliothek im Internet lassen sich Vibrationsmuster downloaden oder mit anderen teilen. Besonders aufregend sind die Call- oder Videocall-Funktionen.

Blogartikel über den Satisfyer Secret Panty

Direktlink: Satisfyer 

Satisfyer Sexy Secret Panty-Vibrator
Sally Masturbator Mund

Neu sind im Cyber-Sex außerdem lebensecht anmutende Sexpuppen. Sie können mit künstlicher Intelligenz ausgestattet sein, die neben dem eigentlichen Daseinszweck rudimentäre Unterhaltungen ermöglichen.

Etwas billiger sind Masturbationshilfen, die dem Vorbild sehr ähnlich sehen. Es gibt künstliche Körperteile, mit mehr oder weniger ausgefeilten Funktionen. Eine sehr einfache Art ist der Masturbator Sally. Diese Masturbatoren zur Penisstimulation können „sprechen“, denn eine sinnliche Frauenstimme verstärkt das Erlebnis mit Dirty Talk.